Veranstaltungsdokumentation

Infoabend für Multiplikatoren

20 Teilnehmende aus Betrieben, Schulen und Kammern wurden von Sabiene Döpfner, Vorstand der CHAJA Stiftung begrüßt. Sie erläuterte, wie die GenerationenWerkstatt zum Konzept der Selbstwirksamkeit, aber auch der Verstehbarkeit und Sinnhaftigkeit passt, die als Prinzipien der Salutogenese Prinzipien der CHAJA-Stiftung sind. Für die hessenstiftung – familie hat zukunft begrüßte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Sandra Ebner. Sie erinnerte an die Handwerksfamilie als generationenübergreifende Lern- und Verantwortungsgemeinschaft, in der Lehrling und Geselle mit am Familientisch saßen. Aus diesem Zusammenhang suche die Hessenstiftung die Zusammenarbeit mit dem Handwerk. Die „GenerationenWerkstatt“ biete Jugendlichen die Chance, dass sie durch erfahrene Mentoren und Vorbilder neue Seiten an sich entdecken, die sie stolz machen und für ein Ziel begeistern.

Chaja Stiftung Sandra Ebner.JPG

Sandra Ebner, stellv. Vorstandsvorsitzende Hessenstiftung

Mit dem anschließend gezeigten Film der Ursachenstiftung konnten sich die Teilnehmenden ein Bild davon machen, wie die GenerationenWerkstatt konkret in einem Betrieb abläuft. Der Ideengeber und Stifter Johannes Rahe, selbst ehemaliger Unternehmer, gab weitere Informationen zu den über 40 bereits gelaufenen Werkstätten in verschiedenen Branchen des Handwerks. Für den Kooperationspartner der Hessenstiftung, die Handwerkskammer Wiesbaden skizzierte deren stellvertretender Leiter der Geschäftsstelle Mittelhessen, wie gut sich das Projekt in die Maßnahmen der Handwerkskammer wie auch der Kreishandwerkerschaft Lahn Dill einfügte. Konkret berichtete der Kreishandwerksmeister Ralf Jeschke, wie der Funke übergesprungen ist und sich schnell die richtigen Beteiligten  mit dem Autohaus Jackwerth und der Johann-Heinrich-Alsted Schule, deren Schulleiterin Susanne Kuhlmann-Wohner ebenfalls Rede und Antwort stand, fanden. Frau Kuhlmann-Wohner erklärte zudem die Bereitschaft ihrer Schule, weitere GenerationenWerkstätten mit weiteren Betrieben zu unterstützen. Jetzt schon hätten sie aus den interessierten Schülern eine Gruppe auswählen müssen.

Chaja Stiftung Johannes Rahe Ursachenstiftung und Susanne Kuhlmann-Wohner Johann-Heinrich-Alsted Schule.JPG

Johannes Rahe Ursachenstiftung und Susanne Kuhlmann-Wohner Johann-Heinrich-Alsted Schule

In den Reigen der Zustimmung und Bereitschaft reihte sich auch Michael Scholz ein, Leiter des staatlichen Schulamtes für en Lahn-Dill Kreis und den Kreis Limburg-Weilburg. Die Maßnahmen zur beruflichen Bildung und Berufsorientierung seien mehr denn je von Bedeutung und die GenerationenwWerkstatt ein weiterer guter Baustein. Im weiteren Gespräch zeigte sich, dass Schulämter in der Sensibilisierung weiterer Schulleitungen eine Säule für das Bekanntmachen der GenerationenWerkstatt sein können. Die andere Säule sind die Kreishandwerkerschaften, bei denen zunächst die acht der Handwerkskammer Wiesbaden angesprochen werden. Ausnahmen wie die anwesenden Betreibe „südlich des Main“ seien natürlich möglich. Ein Pool von Betrieben ist natürlich vonnöten, damit Schulen sich auch erfolgreich engagieren können. In den Kreisen sollen vor Ort „Botschafter der GenerationenWerkstatt“ werbend auf Betriebe zugehen, wie es Holger Rieth bereits im Main-Kinzig Kreis tut, wo die Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern ins Boot geholt werden soll.